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Dioxin in Freilandeiern (19.01.2005 09:00 Uhr)

Dioxin in Freilandeiern Die Nachricht „Dioxin in Freilandeiern – Belastung über dem Grenzwert“ verunsichert die Verbraucher. Verständlich, schließlich ist Dioxin als krebserregendes Umweltgift bekannt. Doch solche Schlagzeilen verunsichern nicht nur, sie führen auch zu falschen Vorstellungen.

Stimmen wie die von Bundesverband der Verbraucherzentralen, die vor Panik wegen einer möglichen zu hohen Dioxin-Belastung in Freilandeiern warnen und davon sprechen, dass es keine akute Gesundheitsgefährdung gibt, gehen unter in der Flut der negativen Aussagen. Besonders Niedersachsens Landwirtschaftsminister Hans-Heinrich Ehlen von der CDU nimmt die strichprobenartig ermittelten hohen Dioxinwerte zum Anlass, dem Verbraucher zu raten, Eier aus Bodenhaltung, Volierenhaltung sowie aus der herkömmlichen Batteriehaltung zu kaufen. Sollte er vergessen haben, welche Rückstände in Käfigeiern schon gefunden wurden?

Fakt ist, dass nach der neuen EU-weiten Regelung drei Pikogramm Dioxin pro Gramm Fett, also drei Billionstel Gramm, als Grenzwert gelten. Dieser Grenzwert wurde z.B. in Bayern in den vergangenen Jahren nur drei Mal bei insgesamt 47 Eierproben überschritten. Das sind alles Werte, die in keinem Fall gegen eine alternative Haltungsart sprechen. Noch dazu, da durch die neuen Grenzwerte, verstärkte Kontrollen und letztendlich die Rücknahme belasteter Eier dem Verbraucher eine größtmögliche Sicherheit geboten wird.

Wir von CW Öko Ei haben seit Bestehen der Erzeugergemeinschaft Kontrollen auf Umweltgifte durchgeführt und werden dies in verstärktem Maße weiter tun. Dioxine wie auch dioxinähnliche PCB’s gelangen hauptsächlich durch Verbrennungsprozesse sowie bei der Produktion und Verwendung chlororganischer Verbindungen in den Boden und werden durch die Aufnahme von Sand und Steinchen beim Scharren und Picken von den Hühnern aufgenommen.

Bei Milch und Eiproben aus Deutschland stammen etwa 2/3 des Gesamt-TEQ-Gehaltes aus dioxinähnlichen PCB’s. Unsere jährlichen Untersuchungen ergaben keinerlei nachweisbare Belastung mit PCB’s, was auch eine Belastung mit Dioxin ausschließt. Auf Grund der aktuellen Lage werden wir in Stichproben die Bioeier unserer Betriebe prüfen. Zu unserer Sicherheit und der unserer Kunden.

Die aktuellen Untersuchungsbefunde stehen unter http://www.diebiohennen.de/05aktuell/05aktuell.html zum Download bereit.

Die Erzeugergemeinschaft CW Öko Ei GmbH hat mit ihrer Marke „Die Biohennen – ohne Gentechnik“ zur Zeit bundesweit den höchsten Standard in der Hühnerhaltung und Eierproduktion. In 23 bäuerlichen Familienbetrieben finden sich insgesamt 70.000 Hühner in artgerechter Haltung (Stall – Wintergarten – Grünland).
Betriebe sind unter www.diebiohennen.de/01betriebe/01betriebe.php einzusehen.
Das Label „100% Biofutter“ weist auf die Fütterung ohne konventionelle Komponenten hin. Weitere Informationen unter www.diebiohennen.de

Pressekontakt: Elisabeth Schütze PR, Buchendorfer Str. 4, 82319 Starnberg
Tel. 08151/89507, Fax 08151/739010, e-mail info@es-press.de

Quelle: http://www.diebiohennen.de/

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