Aktive Klimapolitik erfordert enge Kooperation mit China (10.01.2006 13:06 Uhr)
Matthias Machnig: „Aktive Klimapolitik erfordert enge Kooperation mit China“ Deutschland und China vertiefen ihre Zusammenarbeit im Umweltschutz
Umweltstaatssekretaer Matthias Machnig reist heute in Vertretung von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel zu einem offiziellen Besuch Chinas nach Peking und Qingdao. Im Mittelpunkt der dreitaegigen Reise stehen Gespraeche mit der chinesischen Regierung zur Vertiefung der beiderseitigen Zusammenarbeit in den Bereichen nachhaltige Energiepolitik und Klimaschutz, erneuerbare Energien und Kreislaufwirtschaft. Ab Donnerstag wird Machnig zusammen mit einer Wirtschaftsdelegation am Zweiten Deutsch-Chinesischen Umweltforum in Qingdao, Provinz Shandong, teilnehmen. In China besteht angesichts der Spitzenstellung Deutschlands bei Entwicklung und Markteinfuehrung von Umwelt-Schluesseltechnologien grosses Interesse an einer Verstaerkung der Umweltzusammenarbeit mit Deutschland.
Staatssekretaer Machnig: „Anspruchsvolle Umweltpolitik ist das Fundament fuer dauerhaftes Wirtschaftswachstum. Nur Volkswirtschaften, die sich rechtzeitig auf die Herausforderungen des Klimawandels und die Notwendigkeit von Energie- und Ressourceneffizienz einstellen, werden dauerhaft prosperieren. Wir werden China bei seinen umweltpolitischen Reformen nachhaltig unterstuetzen. China ist zudem ein wichtiger Partner bei der Beschleunigung des Ausbaus der erneuerbaren Energien weltweit. Aktive Klimapolitik erfordert enge Kooperation mit grossen Schwellenlaendern wie China.“
Zu dem Forum in Qingdao werden mehr als zweihundert Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Wirtschaft und Politik erwartet. Die Konferenz wird auf deutscher Seite vom Bundesumweltministerium, dem Asien-Pazifik-Ausschuss der deutschen Wirtschaft und der Deutschen Gesellschaft fuer technische Zusammenarbeit (GTZ) in Kooperation mit dem Bundeswirtschaftsministerium und dem Bundesentwicklungsministerium, auf chinesischer Seite vom Umweltministerium in Kooperation mit der Stadt Qingdao ausgerichtet.
Quelle: http://www.bmu.de
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