Alternativen zu Google – Grüne Suchmaschinen

grüne Suchmaschinen

Nicht nur im Web suchen, sondern ganz nebenbei auch etwas Gutes für die Umwelt machen. So die Idee der sogenannten Grünen Suchmaschinen. Selbst Google, seines Zeichens Marktführer der Suchmaschinen, betreibt Marketing mit Umweltversprechen, dabei fallen Sie in Sachen Umwelt, eher äußerst fragwürdig auf.

Google’s Umwelteinsatz in der Kritik

Nach eigenen Angaben arbeitet Google bereits seit 2007 klimaneutral und als einer der global ersten Konzerne dieser Größenordnung, der seinen kompletten Stromverbrauch mit regenerativen Energien abdeckt. Und auch die Mitarbeiter werden unterstützt, Klima- und Umweltschutz voranzubringen. So gibt es für die sogenannten Greenglern eine 20-Prozent-Regel, die besagt, dass Mitarbeiter 20 Prozent ihrer Arbeitszeit für Projekte aufbringen dürfen, die nichts mit der täglichen Arbeit zu tun haben.

Doch immer wieder muss Google auch negativen Schlagzeilen verschmerzen. Die britische Tageszeitung “The Guardian” erhob im Jahr 2019 schwere Vorwürfe gegen Google. So sollen unbemerkt von der Öffentlichkeit eine Vielzahl an Klimawandelleugner finanziell unterstützt worden sein. Das konservative Competitive Enterprise Institute (CEI) soll viel Geld bekommen haben und war im Wesentlichen unter der Trump-Regierung für den Austritt der USA aus dem Pariser Klimaabkommen federführend. Kritisch angemerkt wurde auch, dass das Unternehmen zwar volle Transparenz in Bezug auf politisches Engagement zusagt, doch gegenüber dem Guardian wurden keine exakten Summen genannt.

Alternativlösungen zu Google

Konventionelle Suchmaschinen werden zumeist aus voller Gewohnheit für die Suche im Internet verwendet. Und das, obwohl es gute und nachhaltige Alternativen gibt. Wirklich durchsetzen konnten sich nicht viele der alternativen Anbieter. Eine Frage, die sich vor allem Unternehmen stellt, ist das Ranking. Da kann die SEO Agentur Frankfurt bestens weiterhelfen.

Lilo.org

Lilo.org ist eine Metasuchmaschine, die von einem französischen Unternehmen entwickelt wurde. Metasuchmaschinen, wie Lilo.org, haben keinen eigenen Algorithmus und greifen daher auf Datenbanken anderer Suchmaschinen zu und listen diese nach eigenen Vorgaben. Die Suchmaschine entscheidet also, was für Nutzer relevant ist und was nicht. Datenschützer üben Kritik an diesem Vorgehen, weil nicht sicher sei, ob Nutzerdaten dabei weitergegeben werden. Dem versucht die Suchmaschine entgegenzuwirken und will verhindern, dass getrackt wird. Doch rein rechtlich und technisch sei ein garantierter Schutz zurzeit nicht möglich.

Fünfzig Prozent der durch Werbung erzeugten Einnahmen gehen an einen guten Zweck. Wohin genau, wird auf der Seite sehr transparent dargestellt. Das Besondere ist, dass der Nutzer entscheidet an welches Projekt seine generierten Gelder fließen. Jede Suchanfrage ist also gleichbedeutend mit einer Spende, für die Nutzer nicht aufkommen müssen.

Ecosia

Zu den herkömmlichen Suchmaschinen ist Ecosia sicher die, die am bekanntesten ist. Mit den Werbeeinnahmen werden lediglich die Kosten gedeckt, die unausweichlich sind. Der Rest fließt für den guten Zweck. 20 Prozent gehen in erneuerbare Energien, regenerative Agrarwirtschaft sowie Grasroots-Bewegungen. Den Großteil, nämlich 80 Prozent nutzt Ecosia, um Bäume zu pflanzen und diese zu schützen, weltweit. Um einen neuen Baum zu finanzieren, werden rund 20 Suchanfragen benötigt. Mit Stand vom September 2021 kam eine stolze Summe von 132 Millionen Bäumen zustande. Auch Transparenz schreibt das Unternehmen groß, denn es veröffentlicht monatlich Finanzberichte, in den sowohl Einnahmen als auch finanzierte Projekte zu finden sind. Ecosia bezieht die Daten zu Suchanfragen von Bing und gibt Nutzerdaten entsprechend weiter.

Zusätzlich zu den vorgenannten gibt es noch VeggieSearch und Gexsi als alternative Suchmaschinen.

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