CO2-neutrale Website: Worauf muss man achten?

CO2 Neutral

Eine klimaneutrale Website zu erstellen, ist für Unternehmen ein großer Schritt, denn damit stärken sie ihre eigene Reputation. Immer mehr Menschen achten darauf, dass auch bei der Webnutzung weniger CO₂ verbraucht wird.

Online-Unternehmen und seriöse Anbieter wie NetBet Deutschland bekommen aufgrund der Nachhaltigkeit immer mehr Zuwachs. Denn der Wunsch, Ressourcen zu sparen, ist selbst bei Freizeitbeschäftigungen groß. Und virtuelle Spielotheken sparen die Anfahrt, Beleuchtung und vieles mehr.

Ebenso wichtig ist es Verbrauchern folglich auch, dass von ihnen genutzte Websites CO₂-neutral aufgebaut werden. Und das ist für Webmaster weniger kompliziert als gedacht.

Was bedeutet es eigentlich, wenn eine Website CO₂-neutral ist?

Eine klimaneutrale Website zu haben bedeutet, dass der CO₂ Ausstoß minimiert bzw. vollständig ausgeglichen wird. Das ist ein wichtiger Schritt in Richtung Nachhaltigkeit und unterstützt bei einem umweltfreundlichen Business.

Theoretisch haben Unternehmen die Möglichkeit, den erzeugten CO₂-Ausstoß durch Spenden an Klimaschutzprojekte etc. die eigene Website komplett zu kompensieren. Das ist allerdings weniger sinnvoll, als selbst Optimierungsmaßnahmen durchzuführen.

Warum aber ist die CO₂-neutrale Website überhaupt wichtig? Hier gibt es gleich mehrere Gründe. Einerseits profitiert natürlich die Umwelt davon, wenn die Website kein schädliches CO₂ verursacht. Andererseits verbessert sich jedoch auch das Image, da mittlerweile drei von vier Deutschen nachhaltiger leben möchten und Wert auf entsprechende Webangebote legen.

Wodurch entstehen CO₂-Emissionen beim Betrieb einer Website?

Umweltschädliches CO₂ entsteht beim Betrieb von Homepages auf verschiedene Weise. Es kostet Energie, die Website auf einem Server zu hosten. Diese wiederum wird leider noch viel zu oft durch Kohlekraft gewonnen, was zum CO₂-Anstieg beiträgt. Die Entscheidung für einen klimaneutralen Hoster ist daher schon die Basis für eine CO₂-neutrale Website.

Klimaneutral bedeutet, dass die Energie für den Serverbetrieb nicht aus Kohlekraft oder Atomstrom, sondern aus erneuerbaren Ressourcen gewonnen wird. Auch der bereitgestellte Inhalt auf der Website kann dazu beitragen, dass CO₂-Emissionen entstehen.

So sind beispielsweise viele nicht komprimierte Bilder, animierte Inhalte und Videos für mehr Ressourcenverbrauch verantwortlich. Gleiches gilt für Websites, deren PageSpeed nicht optimiert wurde. Je länger die Ladezeiten, desto höher der Energieverbrauch und damit der CO₂-Ausstoß.

Kleine vs. große Websites – warum alle von CO₂-Neutralität profitieren

Die Deutschen sind misstrauisch, wenn es um die Klimabemühungen von Unternehmen geht. Allerdings warten Verbraucher heute von großen Unternehmen, dass sie aktiv zum Klimaschutz beitragen und hohe Ziele für den Betrieb setzen. Aber entsteht eine erhöhte CO₂-Belastung wirklich nur bei den ganz großen Marktführern? Im Gegenteil! Selbst kleinere Websites, privater oder kommerzieller Natur, tragen maßgeblich zum Klimaschutz bei oder eben nicht!

Grundsätzlich gilt, dass jede einzelne Website, unabhängig von der Seitenanzahl und der Größe, CO₂-Emissionen verursacht. Womöglich hat eine rein textbasierte Homepage ohne Bilder oder Videos bessere Werte, allerdings wird dennoch Energie benötigt und auch der Traffic trägt maßgeblich zur Ressourcennutzung bei.

Je mehr Nutzer eine Website aufsuchen, desto höher ist der CO₂-Ausstoß, weil der Server unter Dauerbetrieb steht. Dieser Faktor ist wichtiger als die Seitenanzahl oder die Größe der Website selbst. Für das Unternehmen bedeutet ein hoher Traffic natürlich auch, dass der Umsatz entsprechend hoch ist. Und das wiederum verpflichtet fast schon dazu, Geld in Klimaneutralität zu investieren.

Was jeder Webmaster selbst machen kann – die wichtigsten Schritte zur CO₂-neutralen Website

Welchen Strom der Hoster verwendet, kann der Webmaster nicht beeinflussen. Er hat aber die Möglichkeit, mit der eigenen Domain umzuziehen und so Ressourcen zu schonen.

Hier ein paar wertvolle und vor allem effiziente Tipps, auf dem Weg zur klimaneutralen Website:

  • Die Wahl des Hosting-Anbieters: Nicht nur neu anzulegende Websites, sondern auch bereits aktive Homepages können durch den Umzug zu einem klimaneutralen Hoster profitieren. Mittlerweile gibt es immer mehr Anbieter, die mit der Verwendung von Ökostrom werben und das auch tatsächlich umsetzen.
  • Serverstandort nicht aus den Augen verlieren: Jede Website wird auf einem Server gehostet. Es ist ratsam, dass der Server immer dort zu finden ist, wo Menschen auf die Website zugreifen. Deutsche Unternehmen mit deutschen Kunden brauchen also einen Server mit Standort in Deutschland. Es gibt eine Menge Unternehmen, die sich für günstigere Serverlösungen im Ausland entscheiden, damit aber einen erheblichen Beitrag zur Umweltverschmutzung beitragen.
  • Leistungscheck der Website: Nicht nur fürs Klima ist es wichtig, dass die Website schnell lädt und damit mehr Nutzerkomfort bereitstellt. Auch für die Suchmaschinenoptimierung ist das ein entscheidender Fakt! Es gehört zur User-Experience, dass das Webangebot in weniger als zwei Sekunden geladen ist und das wiederum spart Strom.
  • Inhalte optimieren: Große Videos und Bilder sind echte Energiefresser. Durch die Reduktion der Größe durch Komprimierung beschleunigen sich einerseits die Ladezeiten und andererseits wird der Datenverkehr minimiert.
  • Website „faul“ laden lassen: Die Funktion „Lazy-Loading“ bedeutet, dass die Inhalte der Website nur dann vom Server abgerufen werden, wenn sie gerade benötigt werden. Das beschleunigt nicht nur die Ladezeiten insgesamt, sondern reduziert auch den CO₂-Ausstoß.
  • Unnötige Elemente entfernen: Auf den meisten Websites befinden sich zahlreiche Skripte und Plugins, die vermeintlich zur Verbesserung der Performance und Nutzererfahrung beitragen. Oft wird aber nur ein Bruchteil davon wirklich benötigt. Werden unnötige Plugins entfernt, trägt das wiederum zu schnelleren Ladezeiten und weniger CO₂

Wenn es trotz aller Maßnahmen nicht vollständig gelingt, eine klimaneutrale Website zu erreichen, gibt es ergänzende Kompensationsmechanismen. Hierbei wird berechnet, wie viele Emissionen durch den Betrieb der Website bestehen. Anschließend zahlt der Betreiber der Website eine Entschädigungsgebühr für den berechneten CO₂-Ausstoß.

Dadurch erzielt er Klimaneutralität, obwohl es noch zum Ausstoß von CO₂ kommt. Diese Gebühr wird natürlich nicht einfach nur bezahlt, sondern in Neutralisierungsarbeiten für CO₂ investiert. So wird der durch die Website entstehende Schaden ausgeglichen, wenn sich nicht alle Bereiche neutralisieren lassen.

Fazit: Klimaneutrale Websites sind ein wichtiger Schritt in die Zukunft

Die Digitalisierung ist ein riesiger Fortschritt, erzeugt aber auch hohe CO₂-Emissionen. Viele Bereiche finden heute im Internet statt und erfordern die Bereitstellung von Energie. Unternehmen haben mit der CO₂-Neutralisierung ihrer Website eine tolle Möglichkeit, ihre Verantwortung der Umwelt gegenüber wahrzunehmen. Das bringt insbesondere bei den mehrheitlich nachhaltig orientierten Verbrauchern und potenziellen Kunden mehr Vertrauen ein.

Entscheidend ist, dass geplante oder versprochene Maßnahmen auch wirklich umgesetzt werden. Das ohnehin schon große Misstrauen von Verbrauchern darf nicht verstärkt werden, indem vermeintlich klimaneutrale Websites am Ende nichts von ihren Versprechen umsetzen.

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