So einfach: Nachhaltiges Waschen leicht gemacht

Waschen

Die Umwelt wird durch jedes Waschen zu einem gewissen Grad belastet – so die Aussage des Umweltbundesamtes. Zurückführen lässt sich dies unter anderem darauf, dass auch heute noch die meisten Menschen herkömmliche Waschmittel in ihrer Maschine nutzen. In Deutschland entfallen pro Jahr auf jeden Einwohner so insgesamt acht Kilogramm Waschmittel.

Problematisch zeigt sich daran, dass sich die Waschmittel kaum als umweltfreundlich gestalten. In ihnen sind zum Großteil zahlreiche Stoffe enthalten, welche biologisch überhaupt nicht oder nur sehr schwer abgebaut werden können. Im Zuge des Waschens werden diese Stoffe jedoch dem Abwasser zugeführt, sodass die Gewässerorganismen diese wiederum aufnehmen. Darüber hinaus werden im Zuge des Waschens auch Mikrofasern aus der Kleidung herausgelöst, die in Form von schädlichem Mikroplastik ebenfalls in die Umwelt gelangen.

Es bestehen jedoch einige Tipps, die ohne großen Aufwand umgesetzt werden können und das Waschen bereits wesentlich umweltfreundlicher und nachhaltiger gestalten. Eine besonders große Bedeutung geht dabei von der Nutzung eines umweltverträglichen Waschmittels aus, wie zum Beispiel Sonett.

Auf Weichspüler und Duftstoffe verzichten

Besonders empfehlenswert ist es, das Waschmittel in Zukunft ganz einfach selbst herzustellen und somit auszuschließen, dass sich in diesem schädliche Duftstoffe befinden. Diejenigen, die es jedoch bevorzugen, ihr Waschmittel weiterhin im Handel zu kaufen, sollten nur Produkte wählen, auf welchen die sogenannte Euroblume zu finden ist. Dieses Label zeigt, dass die Wäsche mit dem jeweiligen Mittel so umweltschonend wie möglich gereinigt wird.

Eine große Bedeutung hinsichtlich eines umweltfreundlichen Waschens geht daneben auch von dem Einsatz von Weichspülern aus. Diese zusätzlichen Mittel tragen zur Hygiene oder der Sauberkeit der Kleidungsstücke in keinerlei Weise bei. Zwar lässt sich das Nutz- und Tragefühl der Kleidung auf der Haut durch einige Weichspüler zwar verbessern, jedoch leidet die Umwelt unter dem Einsatz von Weichspülern in hohem Maße.

Die Tenside, die in den Produkten vorhanden sind, müssen sich zwar bereits seit dem Jahr 2006 als biologisch abbaubar zeigen, jedoch sind in den Weichspülern daneben auch noch zahlreiche weitere Inhaltsstoffe zu finden, die eine große Belastung für die Umwelt darstellen. Aus diesem Grund ist für ein nachhaltiges Waschen grundsätzlich auf den Einsatz von Weichspüler zu verzichten.

Die korrekte Dosierung wählen

Generell sollte Pulverwaschmittel Kapseln oder der flüssigen Variante stets vorgezogen werden. Besonders die Kapseln verfügen in vielen Fällen über eine große Menge an Tensiden und Konservierungsstoffen. Die Umweltauswirkungen lassen sich so zumindest bereits ein wenig reduzieren, wenn die Waschmittelkonsistenz mit Bedacht gewählt wird.

Es kommt darüber hinaus jedoch auch auf die korrekte Dosierung des Waschmittels an. Diese sollte sich stets nach dem jeweiligen Verschmutzungsgrad der Wäsche richten. Kleidung, die keine überdurchschnittlich starken Flecken aufweist, lässt sich zum Beispiel bereits mit einer sehr kleinen Menge an Waschmittel reinigen. Hilfreich ist es bei stark verschmutzter Kleidung, diese im Vorfeld des Waschens in der Maschine mit Gallseife zu bearbeiten, welche ein besonders effektives, dabei jedoch natürliches Fleckenmittel darstellt.

Die richtige Waschtemperatur wählen

Generell gilt außerdem die Faustregel, dass die Kleidung in der Waschmaschine maximal bei 40 Grad Celsius gewaschen werden sollte, noch besser ist es jedoch, die Temperatur auf 30 Grad Celsius einzustellen. Temperaturen, die darüber hinausgehen, sind in der Regel nicht nötig.

Bei einem Waschen bei den genannten Temperaturen lässt sich die Energie, die dabei verbraucht wird, bereits um 35 bis 40 Prozent senken. Einmal im Monat kann dann durchaus eine Wäsche bei 60 Grad Celsius durchgeführt werden, um eventuelle Keime aus der Waschmaschine sicher zu entfernen.

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