Aus der Wohnung ausgesperrt – und nun?

aus Wohnung ausgesperrt

Viele Menschen kennen diese Situation. Da will man nur schnell die Zeitung aus dem Zeitungsrohr holen und schwupp, ist die Tür zugefallen. Eins ist in diesem Moment das wichtigste – man sollte Ruhe und einen kühlen Kopf bewahren. Dann findet sich auch eine Lösung. Welche Möglichkeiten bieten sich denn überhaupt in diesem Fall?

Die Tür ist zu – erstmal die Lage erfassen

Die Tür ist zugefallen und der Schlüssel ist in der Wohnung oder im Haus. Jetzt heißt es zunächst mal durchatmen, kühlen Kopf bewahren und nachdenken. Befinden sich etwa Babys oder Kleinkinder unbeaufsichtigt in der Wohnung? Steht das Essen auf dem Herd oder läuft gerade Wasser in die Badewanne? Dann ist Gefahr im Verzug und man sollte nicht zögern den Notruf zu wählen und den Schlüsseldienst Frankfurt anzurufen. In diesem Fall gibt es keine Option, es sei denn Hilfe steht bereit. Falls ein Nachbar einen Zweitschlüssel hat oder der Partner beziehungsweise Mitbewohner in der Nähe ist, dann ist dies sicher die schnellste Möglichkeit.

Besteht zunächst mal keine Gefahr, dann hat man durchaus Zeit zu überlegen und eventuelle Alternativen zu erörtern. Oftmals bestehen weitere Möglichkeiten, die man zunächst überprüfen kann. Zuerst sollte man schauen, ob eventuell ein Fenster offen steht. Unter Umständen ist es möglich mithilfe einer Leiter wieder zurück in die Wohnung zu gelangen, wohnt man im Erdgeschoss, geht es vielleicht sogar ohne Leiter.

Auch gekippte Fenster stellen eine Option dar. Je nach Sicherung kann man den zumeist nach oben gedrehten Fenstergriff mithilfe eines stabilen Stabes oder auch Drahtes in die mittlere Position bewegen. Allerdings kann diese Möglichkeit auch zu Beschädigungen am Fenster führen und je nach Fenstertyp ist diese Variante wegen verschiedener Sicherungen einfach nicht durchführbar. Einen Versuch ist aber alle Mal wert.

Tür mit EC-Karte oder ähnlichem öffnen

Mit ein wenig Know-how können einige Wohnungstüren mit einer Plastikkarte geöffnet werden. Voraussetzung ist eine konventionelle Schließtechnik. Die meisten Haustüren verfügen über entsprechende Schutzmechanismen, bei denen dies nicht funktioniert. Gleiches gilt für abgeschlossene Türen, im Fall der zugefallenen Tür, kann man jedoch einen Versuch unternehmen, in dem man entsprechende Schritte befolgt.

Man benötigt eine Plastikkarte, wie zum Beispiel eine Kundenkarte. EC-Karten eignen sich natürlich auch, doch es ist sehr wahrscheinlich, dass diese danach nicht mehr verwendbar ist. Zuerst muss man abwägen, wo sich das Schloss befindet. Meistens liegt es etwas über dem Türgriff. Man schiebt die Karte mit einer Ecke voraus etwas über der sogenannten Schlossfalle in den Türspalt. Man muss mit etwas Druck arbeiten, damit sich die Karte biegt. Hat die Karte die benötigte Form erreicht, drückt man sie im Spalt so weit nach unten, bis man einen Widerstand spürt. Das ist die Schlossfalle. Nun folgt der schwierigste Teil, denn man muss die Karte so herunterdrücken, dass dabei die Falle nach innen gedrückt wird. Gelingt es nicht gleich beim ersten Mal, sollte man es weiter versuchen, dieser Schritt benötigt Kraft und es kann hilfreich und erleichternd sein, die Tür dabei ein wenig an sich heranzuziehen.

Der Draht-Trick

Wenn der Abstand zwischen Rahmen und Türblatt groß genug ist, kann versuchen einen gebogenen Draht zum Öffnen zu verwenden. Funktioniert aber auch nur bei zugefallener Tür und kann Falz und Türblatt beschädigen oder zerkratzen und zu hohen Kosten führen. Daher ist ein Test dieses Tricks nicht unbedingt zu empfehlen. Auch brachiale Gewalt in der Verwendung einer Brechstange ist keine Lösung.

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