Nützliche Tipps für Ihren Umzug

Umzug selbst organisieren - Tipps

Ein Umzug in eine neue Wohnung oder ein neues Haus sind nicht nur ein wunderbarer Schritt in ein neues Leben. Wer umzieht, muss an viele Dinge denken und genau das kann zu Chaos und Stress fühlen. Damit der perfekte Umzug nervensparend funktioniert ist es sinnvoll, sich bereits 12 Wochen vor dem eigentlichen Termin Gedanken über den Ablauf zu machen. Gerade bürokratische Formalitäten wie Kündigung des Stromvertrages, Wechsel des Telefonvertrages oder Einrichtung des Internets kosten viel Zeit. Es lohnt sich also, solche Dinge bereits vorher zu klären. Was außerdem noch Nerven und Zeit beim Umzug spart, haben wir in diesem Artikel zusammengefasst.

Unser Tipp: Wenn Sie nicht den ganzen Umzug alleine meistern können, kann der Weg zu einer Umzugsfirma hilfreich sein. In großen Städten, wie Wiesbaden oder Mainz, gibt es sehr viele Umzugsunternehmen, die gerne beauftragt werden möchten. Aber nicht alle sind verlässlich und haben ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Daher lautet unser Tipp: Geben Sie bei Google “Umzugsfirma + Wohnort”, also bspw. “Umzugsfirma Wiesbaden” ein und analysieren Sie die angezeigten Ergebnisse nach den Bewertungen. Lassen Sie sich von den am besten bewerteten Umzugsfirmen ein Angebot erstellen und entscheiden Sie sich für das beste Angebot.

Die Checkliste für den Umzug

Damit die Gedanken nicht wirr im Kopf umherschwirren, ist es ratsam, rechtzeitig eine Checkliste anzufertigen. Dabei wird der konkrete Tag des Umzugs festgesetzt und die bis dahin verbleibenden Tag geplant und eingeteilt. Mit einer übersichtlichen Liste können Sie alle Vorgänge im Blick behalten und es kann nicht so leicht passieren, wichtige Punkte zu vergessen. Schreiben Sie sich in eine übersichtliche Liste alle anfallenden Schritte. Von der Kündigung des Stromanbieters, über die Anmeldung beim Einwohnermeldeamt bis hin zum Organisieren von Umzugskartons und Helfern. Alles was bereist in die Wege geleitet oder absolviert ist, kann bequem abgehakt oder durchgestrichen werden.

Auf die richtigen Kartons kommt es an

Wer umzieht, muss seine Habseligkeiten fachgerecht für den Transport verpacken. Es ist ratsam dafür ausschließlich gleich große Kartons zu nutzen. Diese lassen sich in einem Umzugstransporter besser verstauen und stapeln. So können Sie den Platz im Transporter ausnutzen und Schäden vermeiden. Im Gegensatz zu Obstkisten oder Versandkartons sind Umzugskarton entsprechend stabil, sodass keine Inhalte kaputtgehen können oder der Karton aufreißt. Spezielle Kartons gibt es darüber hinaus für Bilder, Kleidung, Gläser und Pflanzen. So kann der Inhalt der vorherigen Wohnung gut und sicher verstaut und später in das neue Heim transportiert werden.

Um die auf den Kartons angegebene Maximalbelastung nicht zu überschreiten, sollten Sie die Kisten mit einer normalen Personenwaage wiegen. Wer Stress beim Ausräumen sparen will, packt die Umzugskartons bereits thematisch getrennt. Das bedeutet zum Beispiel, dass in einen Karton nur Dinge aus der Küche kommen, in einer anderen ausschließlich Dekoration für das Wohnzimmer. Um nachher noch genau zu wissen, in welcher Kiste welcher Inhalt steckt, lohnt sich das Beschriften. Sollen die Kartons später noch einmal zum Einsatz kommen, eignet sich dafür wieder abziehbares Kreppband.

So wird gepackt

Wer umzieht, sollte rechtzeitig beginnen seinen Keller, die Garage und den Dachboden zu durchforsten. Gegenstände, die nicht mehr genutzt werden, in der neuen Wohnung keinen Platz finden oder einfach wegkommen sollen, können beispielsweise verkauft oder auf den Sperrmüll gebracht werden. Gerade dank des Verkaufs ungenutzter Gegenstände kommen gerne einmal einige Euro für Umzugshelfer oder neue Möbel zusammen.

Handtücher, Waschlappen, Decken, Tischtücher oder Vorhänge können zeitgleich als Polstermaterial für zerbrechliches Geschirr dienen. Wer sicher gehen möchte, sollte das Glas und alles weitere Zerbrechliche in Seidenpapier oder Luftpolsterfolie packen. Schwere Gegenstände kommen ganz nach unten in die Koste, so wird nichts Zerbrechliches zerdrückt.

Die Möbel abbauen

Wenn Sie umziehen möchten, haben Sie in der Regel auch Möbelstücke, die abgebaut werden müssen, um mit in das neue Leben zu ziehen. Damit das funktioniert, sollten Sie rechtzeitig nachsehen, ob dafür alle nötigen Werkzeuge vorhanden sind. Dabei gilt immer die Regel: So wenig wie nötig abmontieren! Alles, was durch das Treppenhaus passt, bleibt am besten auch zusammengebaut.

Alle Möbelstücke mit Glas müssen gesondert verpackt werden. Luftpolsterfolie schützt Glas zuverlässig. Mit entsprechend reißfestem Klebeband wird die Folie fixiert, sodass nichts verrutschen kann. So können Umzugskartons nicht beschädigt und Helfer beim Umzug nicht verletzt werden. Wenn nötig, hilft auch ein Aufkleber mit dem Hinweis „Vorsicht Glas“ oder „Vorsicht zerbrechlich“.

Griffe an Schubladen werden im besten Fall abgeschraubt und nach innen montiert, damit können sie nicht abbrechen. Die Regalböden beschriften Sie am besten mit wasserfestem Stift und Kreppband. Die Schrauben werden in eine Plastiktüte verpackt und mit Klebeband am entsprechenden Möbelstück fixiert.

Herausziehbare Schubladen werden darüber hinaus am besten von außen mit Klebeband abgeklebt, sodass sie beim Transport nicht herausrutschen können. Schwere Gegenstände wie Bücher sollten immer nur einen kleinen Teil des Umzugskartons ausmachen oder sie kommen direkt in kleinere Kisten. Gegen Kratzer am Boden oder an den Möbeln helfen strapazierfähige Decken.

Die alte Wohnung renovieren

Mit eingeplant werden muss die anfallende Renovierungsarbeiten der ehemaligen Wohnung. Das kann einige Zeit in Anspruch nehmen. Dabei fallen folgende Schritte an:

  • Tapete vor dem Streichen entfernen
  • Streichen, wenn die Wohnung leer ist
  • Fußleisten, Türen, Türrahmen, Fensterrahmen lackieren
  • Teppiche reinigen
  • Fenster gründlich reinigen

Fazit

Wer rechtzeitig seinen Umzug plant, spart Geld, Nerven und Zeit. Je früher die Planungen beginnen, desto stressfreier wird der Umzug zum Ende hin. Viele bürokratische Erledigungen lassen sich bereits mehrere Wochen vor dem Umzugstermin in die Wege leiten und abhaken. So wird der eigentliche Termin um einiges entspannter.

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