So klappt ein reibungsloser Umzug

Umzug

Rückt das Datum des anstehenden Umzuges immer näher, gilt es für den Umziehenden zahlreiche Aufgaben zu erledigen und Dinge zu organisieren. Diese betreffen etwa den Transport der Möbel, die Ummeldung der neuen Adresse und den generellen Ablauf des Umzuges.

Somit besteht in einem Wohnungswechsel stets eine gewisse Herausforderung, die nicht unterschätzt werden sollte. Dennoch stehen einige überaus hilfreiche Tipps zur Verfügung, mit denen der Umzug durchaus reibungslos und ohne Probleme bewältigt werden kann. Welche das sind, wird im Folgenden erklärt.

Planung der Möbelaufstellung

Oft finden die Möbel in der neuen Wohnung durch ein reines Herumprobieren an ihren neuen Platz. Allerdings geht damit häufig ein großes Chaos einher, welches sich durchaus auch vermeiden lässt.

Um zu verhindern, dass das Verschieben der Möbel mit einem großen Kraftaufwand verbunden ist und in einem wahren Durcheinander endet, ist es sinnvoll, schon im Vorfeld einen Möbelplan zu erstellen. Im ersten Schritt sind dafür die Maße sämtlicher Möbel zu nehmen. Im Anschluss werden die jeweiligen Räume in der neuen Wohnung ebenfalls ausgemessen. Mithilfe der gewonnenen Daten lässt sich dann ein detaillierter Raumplan anfertigen, in den die Möbel durchdacht eingetragen werden können.

Am Umzugstag ist so bereits eindeutig geklärt, an welchen Ort welches Möbelstück gehört. Zu berücksichtigen ist im Übrigen auch die Raumhöhe – eventuell zeigen sich einige Möbel aus der vorherigen Wohnung zu hoch, falls die neue Wohnung niedrigere Decken aufweist.

Packen der Umzugskisten

Eine große Aufgabe besteht im Rahmen des Umzugs natürlich auch in dem Packen der Umzugskisten. Im Hinterkopf ist zu behalten, dass sich der Umzug generell umso schwerer gestalten wird, desto mehr die einzelnen Kartons wiegen.

Aus diesem Grund empfehlen Umzugs-Experten, lieber auf mehrere Kisten mit einem geringeren Gewicht zu setzen als auf weniger, dafür aber schwerere Kartons. Bewährt hat sich beispielsweise, die Kartons im ersten Schritt mit stabilen und schweren Gegenständen zu befüllen, zum Beispiel Büchern, Besteck oder Haushaltsgeräten. Über diese können dann empfindliche und leichtere Gegenstände gepackt werden. So wird nicht nur gewährleistet, dass die Umzugskisten kein allzu hohes Gewicht aufweisen, sondern auch, dass die Gefahr einer Beschädigung zerbrechlicher Dinge wesentlich geringer ausfällt.

Bei dem Packen der Umzugskartons ist es daneben sinnvoll, diese nach den entsprechenden Zimmern zu ordnen. So ist es in der neuen Wohnung möglich, sämtliche Dinge gleich in dem Raum auspacken, in den sie gehören. Dadurch lassen sich viele unnötige Laufwege in der neuen Wohnung sparen.

Umzug in Eigenregie oder professionelle Unterstützung

Eine grundlegende Frage, die sich bei jedem Wohnungswechsel stellt, besteht darin, ob der Umzug in Eigenregie oder durch eine professionelle Umzugsfirma ausgeführt werden soll. Ist bereits klar, dass ein Umzugsunternehmen beauftragt werden soll, kann es sich dennoch noch als große Herausforderung zeigen, einen passenden Anbieter zu finden. Wesentlich einfacher gestaltet sich die Suche jedoch bereits, wenn die Bewertungen anderer Kunden in die finale Entscheidung für einen Dienstleister einbezogen werden.

Allgemeinhin zeigt sich der Umzug mit einem kompetenten Unternehmen wesentlich stressfreier, vor allem, wenn der Dienstleister auch das Packen, das Auspacken und selbstverständlich den sicheren Transport des Umzugsgutes übernimmt. Daneben ist es in diesem Fall nicht nötig, private Umzugshelfer zu rekrutieren, die sich in vielen Fällen nicht als sonderlich zuverlässig zeigen.

Nicht zu vernachlässigen ist darüber hinaus, dass bei einem Umzug auch stets das Risiko besteht, dass das Umzugsgut beschädigt wird. Wird der Wohnungswechsel jedoch mit einem professionellen Umzugsunternehmen ausgeführt, besteht zu jeder Zeit ein entsprechender Versicherungsschutz, sodass eventuelle Schäden ohne Probleme erstattet werden.

Dennoch – ein Umzug, der mit einem spezialisierten Dienstleister ausgeführt wird, zeigt sich im Vergleich zu einem Umzug in Eigenregie in den meisten Fällen natürlich ein wenig teurer.

Rigoroses Ausmisten und Aussortieren

Das Packen der Umzugskartons stellt außerdem eine hervorragende Gelegenheit dar, endlich mal wieder gründlich auszusortieren und sich von nicht mehr benötigten Gegenständen zu trennen. Selbstverständlich sollte das Ausmisten dabei bereits beim Packen der Kisten in der alten Wohnung stattfinden – ansonsten würden die Gegenstände erst einmal in die neue Wohnung transportiert. Dieser unnötige Kraftaufwand ist zu vermeiden.

Um zu entscheiden, ob der jeweilige Gegenstand tatsächlich aussortiert werden kann oder lieber behalten werden sollte, sind einige Fragen hilfreich, etwa, ob er noch verwendet wird, er eventuell einen Defekt aufweist oder schlichtweg nicht mehr benötigt wird.

Vor allem gängige Gebrauchsgegenstände des Alltags, wie etwa altes Reinigungsequipment, verschlissene Teppiche oder alte Regenschirme, sind es in der Regel kaum wert, den Weg in das neue Heim zu finden. Dennoch – wichtig ist, dass sämtliche aussortiere Gegenstände fachgerecht entsorgt werden.

Ummeldefrist beachten

Eine große Bedeutung kommt im Rahmen des Umzugs ebenfalls einer rechtzeitigen Ummeldung zu. Zu berücksichtigen sind dabei jedoch verschiedene Termine. Beispielsweise sollten Gas-, Strom- und Telefonanbieter breites bis zu acht Wochen vor dem eigentlichen Wohnungswechsel über die neue Adresse informiert werden. Abhängig von dem jeweiligen Bundesland kann mit der Meldung bei der zuständigen Behörde jedoch auch ein bis zwei Wochen gewartet werden, nachdem die neue Wohnung bezogen wurde.

Daneben lassen sich oft noch viele weitere Stellen finden, die über die Adressänderung benachrichtigt werden sollten. Zu diesen zählen zum Beispiel die Krankenkasse, der Arbeitgeber, Zeitschriftenabonnements, Vereine, Banken und Versicherungen. Auch die Ummeldung des Fahrzeugs ist nicht zu vergessen.

Einrichtung einer Halteverbotszone

Das Ein- und Ausladen des Umzugsgutes aus dem Transporter zeigt sich gleich wesentlich entspannter, wenn sowohl vor der alten als auch vor der neuen Wohnung ein ausreichend großer Parkplatz zur Verfügung steht. Dies ist jedoch besonders in Groß- beziehungsweise Innenstädten nur selten der Fall.

Es ist nicht erlaubt, einfach in Eigenregie einen Bereich für den Umzugswagen abzusperren. Jedoch besteht die Möglichkeit, bei der zuständigen Straßenverkehrsbehörde oder dem Ordnungsamt eine offizielle Halteverbotszone zu beantragen. Der entsprechende Antrag ist bis zu 14 Tage vor dem Umzugstermin zu stellen. Wird dieser dann genehmigt, werden am Umzugstag entsprechende Schilder platziert, sodass keine fremden Fahrzeuge in dem Bereich parken dürfen.

Frühzeitige Organisation des Umzugswagen

Mit dem privaten PKW umzuziehen, funktioniert in der Regel nicht. Große Möbelstücke oder besonders viel Umzugsgut lässt sich wesentlich einfacher mit einem Transporter zur neuen Wohnung bringen.

Es ist in dieser Hinsicht zu empfehlen, die Reservierung des Umzugstransporter bereits so früh wie möglich vorzunehmen – so lassen sich aufgrund von Frühbucherrabatten oft hohe Kosten einsparen. Entscheidend ist dabei selbstverständlich auch die Größe – es ist nicht sinnvoll, einen möglichst großen Transporter zu mieten, nur um auf Nummer Sicher zu gehen. Besser ist es, bereits im Vorfeld realistisch abzuschätzen, welche Ladefläche für das Umzugsgut tatsächlich benötigt wird.

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